Ein Transformator der als Steuer- und Trenntransformator im Schaltschrabnkbau eingesetzt wird, besteht meist aus zwei Spulen (Wicklungen), die in der Regel aus isoliertem Kupferdraht gewickelt sind und sich auf einem gemeinsamen Magnetkern befinden. Dieser Transformator wandelt eine Eingangswechselspannung, die an einer der Spulen angelegt ist, in eine Ausgangswechselspannung um, die an der anderen Spule abgegriffen werden kann. 

 Im Schaltschrankbau werden dabei meinst die 400 Volt Wechselspannung aus zwei Außenleitern, in eine Wechselspannung mit  230 Volt oder 24 Volt mit L und N umgewandelt. Genauso oft wird eine 230 Volt Wechselspannung in eine 24 Wechselspannung umgewandelt. Damit hat der Schaltschrank bzw. die Elektrik im Schaltschrank einen eigenen Steuerstromkreis der galvanisch von der Eingangsspannung getrennt ist. Im Schaltplan sieht das dann so aus. Nach dem Trafo wird die Spannung (vor allem bei größeren Anlagen) nochmals in verschiedene Stromkreise getrennt. Damit gibt es eine höhere Ausfallsicherheit und bei einem Fehler lässt sich die Ursache schneller eingrenzen. 1 Trenntrafo im Schaltschrank und im Schaltplan

 Hier ein Schaltschrank mit zwei Steuer- und Trenntransformator links von 400 auf 230 Volt AC, in der mittel von 230 auf 24 Volt AC und rechts von 230 Volt auf 24 Volt DC. Für die DC Spannung braucht es nicht nur eine Wicklung sondern auch noch einen Gleichrichter und diverse Kondensatoren um die Spannung zu glätten und zu stabilisieren. 

2 Trenntrafo für Steuerstromkreis im Schaltschrank

 

Auf dieser Seite soll es vor allem im die Trennstelle gehen. Wird im Schaltschrank ein Trafo eingebaut, dann sollte dieser wie hier im Schaltplan geerdet werden. (wann und wo dies zwingend erforderlich ist muss jeweils aus der VDE entnommen werden). Anders verhält es sich bei Anlagen die Trenntrafos zum Schutz vor elektrischem Schlag eingebaut haben. Hier darf der Sekundärkreis nicht geerdet betrieben werden, da sonst kein Schutz besteht. Im Schaltschrankbau ist dies aber etwas anders, aus einem einfachen Grund. Wird der Sekunderkreis ungeerdet betrieben, dann kann ich den Außenleiter L mit 230 Volt nicht gegen Erde messen. Würde in so einem Fall zwischen Erde und 230 Volt gemessen werden, würde der Spannungsprüfern vermutlich so um die 80 Volt anzeigen. Da durch den Trafo zwischen den Potenzial keine Verbindung besteht. So wird im Schaltschrankbau für technische Anlagen (Lüftung, Kälte, Industriestraßen usw.) ein geerdeter Sekundärkreis betrieben. Dabei ist der Trafo selber an eine Erdungsklemme angeschlossen, dies ist aber nicht die Erdung des Sekundärkreises!. 

3 Trenntrafo mit Trennstelle im Schaltschrank und im Schaltplan

 Das beutetet dass der N also der Neutralleiter des Sekundärkreises mit der Erde des Schaltschrankes verbunden ist. Links unten in der Klemme 1 ist der grün gelbe Draht der Erdung zu sehen, der mit der Erdungsklemme auf der Hutschiene verbunden ist. Wird aus 400 Volt AC eine Spannung mit 230 Volt AC, wird ein N "erzeugt", deshalb sind die Kabelfarben für dieses Potenzial nicht schwarz/blau oder braun/blau, sonder haben auf der L und N Seite die gleiche Farbe (nicht blau). 

4 Trenntrafo im Schaltschrank

 Um keine Verwechslung beim Anschluss der Kabel zu haben wird in aller Regel eine Klemmleiste die mit dem Potenzial bezeichnet ist im Schaltschrank eingebaut. Hier kann dann L und N des Sekundärkreises abgegriffen werden. 

5 Trenntrafo im Schaltschrank und im Schaltplan


Schütze

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