Rückblick in die Geschichte der Sicherung

Der Franzose “Louis Clément François Breguet” kann als Erfinder der Sicherung gesehen werden. Breguet erkannte dass durch die Reduzierung des Kupfers bzw. das “dünner machen” von Kabeln eine Telegrafenstationen vor Blitzschlag geschützt werden kann. Wird das Kabel in der Telegrafenstation auf einem kurzen Stück verdünnt, dann “brennt” dieses Stück Kabel bei einem Blitzschlag “durch”. So wird verhindert dass die gesamte Leistung des Blitzes durch das Kabel in die Trafostation gelangen kann.
Im Jahr 1864 können Beleuchtungsanlagen und Telegrafenkabel durch den Einsatz einer Vielzahl von Foliensicherungselementen und Sicherungsdrähten geschützt werden. Am Ende erwarb Thomas Alva Edison im Jahr 1890 die Rechte an einer Sicherung, die Bestandteil seiner elektrischen Verdrahtung war.

Um das Auswechseln abgeschmolzener Sicherungen zu verkürzen wurde bereits im Jahr 1901 eine einschraubbare Sicherung von der Fa. Dr. Paul Maier, bestehend aus Schraubhülse und Patrone, entwickelt. Die auf dem Markt konkurrierenden Firmen entwickelten meist eigene Systeme. Im Jahr 1909 kam von Siemens das Diazed I/II- System auf den Markt, dass sich dann großflächig durchsetze. 

1 Wie funktioniert eine Sicherung in Stromkreisen


Was ist eine Sicherung?

Auf dem Gebiet der Elektronik oder Elektrik ist eine Sicherung mit das wichtigste Bauteil. Es schützt Bauteile, Leitung und nicht zuletzt auch Menschen vor zu hohem Strom “Überstrom”. Eine Sicherung besteht in aller Regel aus einem Metallstreifen, der sich bei einem zu hohen Strom auflöst “durchbrennt”.
Durch das auflösen des Metallstreifens wird der Stromkreis unterbrochen und es kann keine Strom mehr fließen. Ein zu hoher Strom kann sowohl durch Kurzschlüsse als auch eine zu Leistungsaufnahme der Verbraucher kommen.

2 Funktionsprinzip der Sicherung

Warum brauchen wir eine Sicherung?

Eine Sicherung schütz Schaltungen und Leitungen vor zu hohen Strömen. zu hohe Ströme können durch eine Fehlerhafte Verdrahtung, von defekten Geräten oder von einer falschen Nutzung her kommen. Die größte Gefahr geht bei einem zu hohen Strom immer von der dabei entstehenden Wärme aus, die zu einem Brand führen kann. Eine Sicherung schützt aber auch vor der weiteren Beschädigung von Kabel und Geräten, löst die Sicherung rechtzeitig aus kann das fehlerhafte Bauteil durch einen Techniker meist schnell beseitigt werden. Ohne Sicherung würde dann aber das ganze Gerät beschädigt werden.
3 Wie funktioniert eine Feinsicherung in Stromkreisen

Funktion und Bezeichnung

Sicherungen haben in aller Regel drei Bezeichnungen.

1 Die Art der Sicherung (Feinsicherung Flink, Träge usw., NH-Sicherung, LE, LM, DO Sicherungen
2 Stromstärke 16A, 10A, 500A
3 Spannung, 230 Volt, 12 Volt, 6 Volt, AC, DC

Die Sicherung funktioniert nach einem Thermischen Prinzip, je höher der Strom, desto höher der Widerstand, desto höher die Temperatur. Ist eine bestimmt Temperatur erreicht, löst sich die Sicherung auf, was man als "Durchbrennen” bezeichnet. Damit es beim “durchbrennen” der Sicherung nicht zu einem Brand kommen kann, ist die Sicherung zum Beispiel in einem Glasröhrchen untergebracht oder der Sicherungkörper aus Keramik und mit Sand gefüllt.

Einbau von Sicherungen

Sicherungen werden immer in Reihe eingebaut. In Stromrichtung wird die Stromstärke der Sicherung niedriger

 4 Wie funktioniert eine Feinsicherung in Stromkreisen

Bildnachweis: 

Pixabay: Tomasz_Mikolajczyk

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