Inhaltsverzeichnis

  1. Text lesen und gliedern
  1. Übersetzungsvergleich

                  2.1    Übersetzungsvergleich mit Hilfe eines Rasters

                  2.2    Fazit des Übersetzungsvergleichs

  1. Erneutes lesen
  1. Literarischer Kontext

                  4.1    Was dem Text voraus geht

                  4.2    Was dem Text folgt

                  4.3    Zielrichtung des Textes

                  4.4  Stellung im Gesamtzusammenhang

  1. Parallelstellen

                  5.1    Direkte Parallelstellen

                  5.2    Indirekte Parallelstellen

  1. Literaturart
  1. Historischer Kontext

                  7.1    Zeitliche Angaben

                  7.2    Geografische Angaben                                                     

                  7.3    Das Textgeschehen

                 

  1. Personen und deren Interaktionen

                  8.1    Alle Personen

                  8.2    Haupt- und Neben-Personen

                  8.3    Charakteristische Züge                                                     

  1. Sachverhalte & inhaltliche Aspekte

                  9.1    Sachverhalte

                  9.2    Inhaltliche Aspekte

              

  1. Skopus
  1. Anwendung
  1. Gliederung einer Predigt

                  12.1 evangelistisch

                  12.2 lehrmäßig

                  12.3 seelsorgerisch

                  12.4 für meinen Jugendkreis/ Teenager

  1. Gewinn und Segen durch die Exegese
  1. Bild vom See Genezareth
  1. Text lesen und gliedern

Nach Luther 1984

Am See Genezareth

Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm drängte, um das Wort Gottes zu hören, da stand er am See Genezareth und sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze.

Die Lehre Jesu

Da stieg er in eines der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und lehrte die Menge vom Boot aus.

Jesus und Simon unterhalten sich

Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.

Das unglaubliche Fische fangen

Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen.

Und sie winkten ihren Gefährten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und mit ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken.

Simon und die anderen erkennen wer Jesus ist

Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch. Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die bei ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten, ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gefährten. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.

Die Fischer folgen Jesus nach

Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.

  1. Übersetzungsvergleich

2.1 Übersetzungsvergleich mit Hilfe eines Rasters

Ich werde an Hand einer Tabelle vier Übersetzungen vergleichen, wobei die fünfte Spalte für Bemerkungen frei gelassen ist.

Ich verwende der Einfachheit wegen verschiedene Farben, um Textstellen zu kennzeichnen:

- schwarz sind unveränderte Texte

- grün sind Stellen, die vom Sinn gleich sind, aber mit anderen Worten beschrieben werden

- blau sind Stellen, die in anderen Bibeln nicht genannt werden

- rot sind Stellen, die vom Sinn und Wort unterschiedlich sind.

Die Folx Bibel werde ich nicht mit Farben versehen, da sie extra anders geschrieben ist, dass es fast unmöglich ist, die Unterschiede aufzuzeigen. Ich werde aber Dinge, die für mich brauchbar sind, erwähnen.

Luther 1984 L.

Elberfelder 1992 E.

Volx Bibel 2005    VB.

Gute Nachricht 2000  GNB.

Auffälliges

1 Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm drängte, um das Wort Gottes zu hören, da stand er am See Genezareth

2 und sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze.

3 Da stieg er in eines der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und lehrte die Menge vom Boot aus.

4 Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus!

5 Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.

6 Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen.

7 Und sie winkten ihren Gefährten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und mit ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken.

8 Als das Simon Petrus sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch.

9 Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die bei ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten,

10 ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gefährten. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.

11 Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.

1 Es geschah aber, als die Volksmenge auf ihn andrängte, um das Wort Gottes zu hören, daß er an dem See Genezareth stand.  

2 Und er sah zwei Boote am See liegen; die Fischer aber waren aus ihnen ausgestiegen und wuschen die Netze.

3 Er aber stieg in eins der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land hinauszufahren; und er setzte sich und lehrte die Volksmengen vom Boot aus. 

4 Als er aber aufhörte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus auf die Tiefe, und lasst eure Netze zu einem Fang hinab

  

5 Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben uns die ganze Nacht hindurch bemüht und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich die Netze hinablassen.  

.6 Und als sie dies getan hatten, umschlossen sie eine große Menge Fische, und ihre Netze rissen.  

7 Und sie winkten ihren Gefährten in dem anderen Boot, daß sie kämen und ihnen hülfen; und sie kamen, und sie füllten beide Boote, so daß sie zu sinken drohten.

8 Als aber Simon Petrus es sah, fiel er zu den Knien Jesu nieder und sprach: Geh von mir hinaus! Denn ich bin ein sündiger Mensch, Herr.

9 Denn Entsetzen hatte ihn erfasst und alle, die bei ihm waren, über den Fischfang, den sie getan hatten;

10 ebenso aber auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Gefährten von Simon waren. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen.

11 Und als sie die Boote ans Land gebracht hatten, verließen sie alles und folgten ihm nach.

1 Irgendwann hielt Jesus mal eine Predigt vor tierisch vielen Menschen am See Genezareth. Alle wollten Worte von Gott hören.

2 Bevor er loslegte, sah er zwei Boote, die am Ufer festgemacht hatten. Die dazugehörigen Fischer waren gerade dabei, sich um die Netze zu kümmern, und waren deswegen an Land gegangen.

3 Jesus stieg in eins der Boote und fragte den Besitzer (der hieß Simon), ob er ihn mit dem Boot in eine günstige Position bringen könnte, damit alle ihn vom See aus besser hören könnten. Von dort redete er dann zu den Menschen.

4 Anschließend meinte er zu Petrus: „Jetzt fahr mal auf den See raus, und fisch noch mal ’ne Runde! Da geht heute noch was!“

5 „Meister“, antwortete Petrus, „wir haben uns letzte Nacht schon die Finger wundgefischt, und da ging gar nichts. Aber okay, weil du es sagst, probieren wir es noch mal!“

 6 Sie fuhren wieder raus, warfen die Netze aus und fingen so viele Fische, dass die Netze fast gerissen wären!

 

 

 

7 Schnell riefen sie die andern Fischer zu Hilfe, die auch mit ihrem Boot ankamen. Beide waren am Ende so voll mit Fischen, dass sie fast abgesoffen wären.

 

8 Als Petrus kapierte, was da gerade passiert war, kniete er sich vor Jesus hin und sagte zu ihm: „Meister, bitte verschwinde! Ich bin ein zu großer Dreckskerl, ich bin es nicht wert, dass du in meiner Nähe bist.“

9 Er war einfach total geplättet von dieser riesenfetten Beute, die sie da gerade gemacht hatten,

 

 

10 und den anderen wie Jakobus und den Söhnen vom Zebedäus ging es genauso. Jesus sagte zum Petrus: „Keine Angst! Ab jetzt wirst du Menschen an die Angel kriegen!“

 

 

11 Sie legten dann mit den Booten wieder an Land an und folgten Jesus.

1 Eines Tages stand Jesus am Ufer des Sees von Gennesaret. Die Menschen drängten sich um ihn und wollten Gottes Botschaft hören.

2 Da sah er zwei Boote am Ufer liegen. Die Fischer waren ausgestiegen und reinigten ihre Netze.

3 Er stieg in das eine, das Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück vom Ufer abzustoßen. Dann setzte er sich und sprach vom Boot aus zu der Menschenmenge.

4 Als er seine Rede beendet hatte, sagte er zu Simon: »Fahr hinaus auf den See und wirf mit deinen Leuten die Netze zum Fang aus!«

5 Simon erwiderte: »Herr, wir haben uns die ganze Nacht abgemüht und nichts gefangen. Aber weil du es sagst, will ich die Netze noch einmal auswerfen.«

6 Sie taten es und fingen so viele Fische, dass die Netze zu reißen drohten.

7 Sie mussten die Fischer im anderen Boot zur Hilfe herbeiwinken. Schließlich waren beide Boote so überladen, dass sie fast untergingen.

8 Als Simon Petrus das sah, warf er sich vor Jesus nieder und bat: »Herr, geh fort von mir! Ich bin ein sündiger Mensch!«

9 Denn ihn und alle anderen, die bei ihm im Boot waren, hatte die Furcht gepackt, weil sie einen so gewaltigen Fang gemacht hatten.

10 So ging es auch denen aus dem anderen Boot, Jakobus und Johannes, den Söhnen von Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten.

Jesus aber sagte zu Simon: »Hab keine Angst! Von jetzt an wirst du Menschen fischen!«

11 Da zogen sie die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten Jesus.

„auf ihn“ klingt erdrückender als „zu ihm drängen“.

Wort und Botschaft machen keinen großen Unterschied vom Sinn her.

Das „abstoßen“ in der GNB finde ich super, da hier deutlich wird, dass Jesus nur ganz wenig vom Ufer entfernt ist. „Hinausfahren“ hört sich so nach weit auf dem See an und das war es ja nicht.

Auch gut in der VB., da gleich ausgelegt: „in günstige Position bringen“

Das „gearbeitet“ aus L. finde ich nicht so deutlich wie das „abgemüht“ oder „bemüht“ aus GNB. oder E. Hier Zeigt es sich, dass es kein leichter Beruf war, sondern echt harte Arbeit.

Drei unterschiedliche Darstellungen:

-1 begannen zu reisen,

-2 Netze rissen,

-3 drohten zu reisen. 

Zudem unterschiedliche Zeitangaben.

Das „umschlossen“ findet sich nur in der E.

„Dass sie Überladen waren“ steht in L. und E. nicht, ist aber eine logische Schlussfolgerung und Ergänzung zum Text.

Das „Herr“ am Ende wird nur von der E. verwendet, was ich aber gut finde, weil es die Göttlichkeit Jesu noch einmal deutlich macht.

„Miteinander“ steht nur bei L., ist aber logisch und deshalb nicht verkehrt.

„Schrecken“, „Furcht“ oder „Entsetzen“ sind wohl auch in unserm Sprachverständnis drei verschiede Dinge.

„Gefährten“ aus L. und E. ist wohl besser, weil es ausdrückt, dass sie nicht einfach nur Arbeitskollegen waren wie man es aus der GNB. verstehen könnte.

2.2 Fazit des Übersetzungsvergleichs

Es gibt keine Unstimmigkeiten oder Widersprüche, außer der Sache mit den Netzen. Die Volxbibel finde ich an dieser Stelle nicht sehr passend. Vor allem deshalb, weil in Vers 11 das Ende fehlt: „Sie ließen alles zurück.“. Sonst macht die Volkbibel außer in der Wortwahl wie z.B. günstige Position bringen, wundgefischt, abgesoffen, verschwinde oder Dreckskerl, keinen Unterschied.

Ich werde ab jetzt mit der Guten Nachricht Bibel weiterarbeiten, da sie flüssiger zu lesen und auch leichter zu verstehen ist. Insbesondere Vers 3, wo das Abstoßen vom Ufer beschrieben wird, aber auch der Zusatz „überladen“, verdeutlichen die Situation gut. Ich behalte mir im Hinterkopf, dass es nicht nur seine Kollegen waren, sondern seine Gefährten.

  1. Erneutes Lesen

Ich habe den Bibelabschnitt mehrmals gelesen und versucht, ihn mir einzuprägen.

4 Literarischer Kontext

4.1 Was dem Text vorausgeht

Eine Besonderheit bei Lukas ist, dass dort etwas über den 12-jährigen Jesus und kurz etwas über dessen Kindheit steht. Im Zentrum unseres Textes steht aber die Berufung der ersten Jünger.

Nach seiner Versuchung (4,1-13) beginnt Jesus damit zu predigen und Wunder zu tun. Die Menschen wundern sich über das, was er sagt, weil er es in Vollmacht tut. Später ist noch zu klären, was mit „Vollmacht“ gemeint ist.

Wunder und Predigten Jesus:

  • 4, 21 Jesus redet zu ihnen
  • 4, 31 Jesus lehrt am Sabbat
  • 4, 35 Ein böser Geist fährt durch Jesus aus
  • 4, 39 Das Fieber einer Frau wird geheilt
  • 4, 40 Die Menschen bringen allerlei Kranke zu Jesus

4.2 Was dem Text folgt

Weitere Heilungen und Predigten:

  • 5, 13 Heilung eines Aussätzigen
  • 5, 17 Jesus lehrt
  • 5, 24 Heilung eines Gelähmten

Es folgen weitere Gleichnisse und Berufungen (der Zöllner Levi 5,27-30), Jesus vergibt zum ersten Mal Sünden und erregt weiteres Aufsehen bei den Menschen und Unwillen bei den Pharisäern.

4.3 Zielrichtung des Textes

Jesus hatte davor keine Jünger, jetzt beruft er seine Jünger. Die Zielrichtung ist damit wohl zum einen die Berufung und zum anderen, dass Jesus die Menschen und ihre Sorgen besser kennt als sie selbst.

4.4 Stellung im Gesamtzusammenhang

Es handelt sich nicht direkt um einen zentralen Gedanken der Bibel, aber indirekt doch. Denn Jesus beruft ständig Menschen, auch uns möchte er berufen. Nachfolge bringt Opfer mit sich, nur steht das da so nicht. Es kommt in der Bibel noch öfters vor, dass Jesus Menschen ruft und sie ihm folgen, er von einer großen Menge bedrängt wird, oder dass er predigt und Wunder tut.

Etwas ganz Zentrales ist, dass Jesus nach seiner Kreuzigung und Auferstehung in Joh. 21,1-14 über genau die gleiche Geschichte sich seinen Jüngern zu erkennen gibt.

  1. Parallelstellen

5.1 Direkte Parallelstellen

Es sind in der GNB 2 Parallelstellen angegeben

Matthäus 4,18-21

Markus 4,16-20

18 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder: Simon – bekannt unter dem Namen Petrus und Andreas. Sie warfen gerade ihr Netz aus, denn sie waren Fischer.

19 Jesus sagte zu ihnen: »Kommt, folgt mir! Ich mache euch zu Menschenfischern.«

20 Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.

21 Als Jesus von dort weiterging, sah er zwei andere Brüder: Jakobus, den Sohn von Zebedäus, und seinen Bruder Johannes. Sie waren mit ihrem Vater im Boot und richteten die Netze her. Jesus rief sie,

22 und sofort verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten ihm.

16 Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und seinen Bruder Andreas, wie sie gerade ihr Netz auswarfen; sie waren Fischer.

17 Jesus sagte zu ihnen: »Kommt, folgt mir! Ich mache euch zu Menschenfischern.«

18 Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm.

19 Als Jesus ein kleines Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn von Zebedäus, und seinen Bruder Johannes. Sie saßen gerade im Boot und besserten die Netze aus.

20 Jesus rief sie, und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit den Gehilfen im Boot zurück und folgten ihm.

Aber in diesen Stellen werden nur die Berufungen der Menschen mit gleichem Namen genannt und nicht das eigentliche Geschehen um das Fischen und die Erkenntnis wer Jesus ist. Anders ist in Mt. und Mk. Auch, dass Jesus sagt: „folge mir nach“ was in Lk. nicht geschrieben ist. Neue Erkenntnisse für das Textverständnis können dadurch nicht gewonnen werden. Außer die kleine Aussage, dass sie Boot und Vater verließen, die noch einmal verdeutlicht, was sie alles zurücklassen mussten.

5.2 Indirekte Parallelstellen

Joh. 21,1-7 gekürzt

1 Nach diesem offenbarte Jesus sich wieder den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: 3 Simon Petrus spricht zu ihnen: Ich gehe hin fischen. Sie sprechen zu ihm: Auch wir gehen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot; und in jener Nacht fingen sie nichts. 4 Als aber schon der frühe Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus war. 6 Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus! Und ihr werdet finden. Da warfen sie es aus und konnten es von der Menge der Fische nicht mehr ziehen. 7 Da sagt jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Simon Petrus nun, als er hörte, dass es der Herr sei, gürtete das Oberkleid um, denn er war nackt und warf sich in den See.

Lukas 14,33

   So kann nun keiner von euch, der nicht allem entsagt, was er hat, mein Jünger sein.

Lukas 18-28

   Petrus aber sprach: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt?

Matthäus 19,27

Da antwortete Petrus und sprach zu ihm: Siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt. Was wird aus uns nun werden?

Matthäus 13,47

Wiederum gleicht das Reich der Himmel einem Netz, das ins Meer geworfen wurde und <Fische> von jeder Art zusammenbrachte.

Psalm 172,2

   Vergebens ist es für euch, dass ihr früh aufsteht, euch spät niedersetzt, das Brot der Mühsal esst. So viel gibt er seinem Geliebten im Schlaf.

Im Gegensatz zu den direkten Stellen kann man in den indirekten Stellen sehr viel Neues erkennen. So berufen sich die Jünger später darauf, dass sie alles verlassen haben, um Jesus zu folgen. Lukas benutzt diese Geschichte, um deutlich zu machen, was mit Nachfolge verbunden ist. Ganz elementar, wie ich finde, ist auch, dass sich Jesus den Jüngern nach seiner Kreuzigung und Auferstehung durch die gleiche Geschichte erneut offenbart und sie ihn erkennen. Die Stelle des Psalmisten finde ich recht treffend, aber nicht so wichtig.

           

           

  1. Literaturart

Es ist eine Erzählung, die aber sehr sachlich gehalten ist. Es wird also nichts Unnötiges beschrieben. Der Schreiber konzentriert sich auf das Wesentliche.

  1. Historischer Kontext

7.1 Zeitliche Angaben

Dass sie „nachts“ gefischt haben, ist die einzige zeitliche Angabe.

Zu welchem Zeitpunkt die Geschichte spielt ist unklar. Allerdings kann auf den Morgen getippt werden, da die Fischer ihre Netzte waschen und flicken – aber nicht all zu früh, da Jesus ja bereits von vielen Menschen bedrängt war.

Diese Aussage ist aus zweierlei Gründen wichtig:

- Man fängt nachts Fische. Das heißt, die gesamte nächtliche Arbeitszeit war umsonst, sie haben keinen Gewinn gemacht.

- Man fischt nachts, nur wer keine Ahnung hat würde es tagsüber versuchen – sein Scheitern wäre vorbestimmt. Es sei denn er hat Vollmacht oder Gewalt über die Dinge des Lebens und der Natur wie Jesus, was die Fischer dann auch erkennen.  

7.2 Geografische Angaben

Angegeben ist nur der See Genezareth. Aus den Kapiteln davor erfahren wir, dass Jesus in Galiläa lehren wollte. Auch nach der Geschichte erfahren wir keine genaueren Angaben über den Aufenthaltsort von Jesus. Sicher ist nur, dass die Geschichte aus Lukas 5 auf der galiläischen Seite des Sees spielt. Da diese Angaben aber nicht von großer Bedeutung für die Geschichte selbst sind, werde ich dem auch nicht weiter nachgehen.

In Punkt 14 habe ich eine Karte vom See Genezareth und dessen Umgebung beigelegt.

7.3 Textgeschehen

Die Erzähldramatik hier in einer Kurve dargestellt:

Jesus (J.) kommt zum See/ J. steigt ins Boot/ J. beendet seine Rede, will dass die Fischer hinausfahren/ sie fangen extrem viel Fisch/ Simon begreift, wer J. ist/ Aufforderung zur Nachfolge

Der Höhepunkt der Erzählung liegt meiner Ansicht nach an der Stelle, wo Simon Petrus erkennt wer Jesus ist. Dies ist aber ein geistlicher Höhepunkt. Man könnte den Höhepunkt auch – wenn man ihn im Film oder einer Predigt setzen müsste – an der Stelle setzen, wo die Netze fast reisen. Das wäre dann der dramatische Höhepunkt der Geschichte.

Der Zielpunkt ist, finde ich, enorm schwer zu setzen. Ich denke Ziel ist es, den Fischern ihre Berufung zu zeigen, dass sie Jesus folgen sollen und über das alles erkennen, wer Jesus ist.

  1. Personen und deren Interaktionen

8.1 Alle Personen

  • Jesus
  • Menschenmenge
  • Simon genannt Simon Petrus
  • Fischer, genannt werden Simon Petrus, Jakobus und Johannes, die Söhne von Zebedäus

8.2 Haupt- und Nebenpersonen

Hauptp.:             Jesus

                           Simon Petrus

Nebenp.:                                                                                                      Menschen Menge

                           Die Fischer

Die Personen stehen in keiner Beziehung zu einander. Lediglich die Fischer sind Arbeitskollegen und wahrscheinlich Freunde.

8.3 Charakteristische Züge

Die Fischer kennen nichts anderes außer Fischen. Das ist ihr Beruf, ihr Leben und das, was sie können. Die Fischerei hat sie wohl auch geprägt. Sie waren gewöhnt, hart zu arbeiten und anzupacken. Nun treffen die Fischer, aber vor allem Simon Petrus, auf Jesus und lassen alles stehen und liegen und folgen Jesus nach.

Über die weiteren Personen wird nicht viel berichtet, was aber auch nicht weiter wichtig ist, da das Zentrum der Geschichte Jesus und Simon sind. Simons Veränderung besteht im Wesentlichen darin, dass er vor Jesus seine Verlorenheit erkennt, denn er sagt: „Ich bin ein sündiger Mensch“. Alles andere wird nun unwichtig über dem Wunsch, Jesus zu folgen.

  1. Sachverhalte & inhaltliche Aspekte

9.1 Sachverhalte

-„Auf dein Wort hin“

Parallelstellen

Joh 8,31 Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger.

Apg 2,41 Die nun sein Wort aufnahmen, ließen sich taufen; und es wurden an jenem Tag etwa dreitausend Seelen hinzugetan.

Erklärung

Weil Simon Jesus glaubte, fuhr er nochmals hinaus. Das wird hier deutlich. Sie tun etwas, das nach menschlichem Ermessen nicht logisch ist, aber weil Jesus es sagt fahren sie hinaus. Das hätten sie sonst nicht getan.

Was dann auch in den Parallelstellen deutlich wird ist, dass wir dem Wort Jesu glauben müssen, so wird er handeln. Ich will damit ausdrücken, dass Simon nicht einfach nur so etwas sagte wie: „Na ja, versuchen kann man es ja mal, heute ist eh schon alles schief gegangen“, oder: „Schaden kann es ja nicht, also lasst es uns noch einmal probieren“. Nein, er glaubte Jesus und es war richtig so, weil Jesus alles in seiner Hand hält und es besser weiß als wir.

-Sündiger Mensch

Parallelstellen

Joh 9,16 Da sprachen einige von den Pharisäern: Dieser Mensch ist nicht von Gott, denn er hält den Sabbat nicht. Andere sagten: Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun? Und es war Zwiespalt unter ihnen.

1.Kön 2,3 Und diene dem HERRN, deinem Gott, dass du wandelst in seinen Wegen und hältst seine Satzungen, Gebote, Rechte und Ordnungen, wie geschrieben steht im Gesetz des Mose, damit dir alles gelinge, was du tust und wohin du dich wendest.

Erklärung

Ein sündiger Mensch war jemand, der sich nach menschlichem Verständnis ganz offensichtlich nicht an Gottes Gebote hielt. Aber egal wie offensichtlich oder verborgen ein Mensch sündig ist, vor Gott gilt, seine Gebote und Satzungen einzuhalten. Und das erkennt Simon hier. Er kann vor Gott mit seinem Leben nicht bestehen.

- Schrecken

Parallelstellen

Ps 111,10 Die Furcht des HERRN ist der Weisheit Anfang: eine gute Einsicht für alle, die sie ausüben. Sein Ruhm besteht ewig.

Spr 22,4 Die Folge der Demut <und> der Furcht des HERRN ist Reichtum und Ehre und Leben.

2.Kön 17,34 Bis auf den heutigen Tag tun sie nach den früheren Bräuchen: Sie fürchten den HERRN nicht, und sie tun nicht nach ihren Ordnungen und nach ihren Bräuchen, <auch nicht> nach dem Gesetz und nach dem Gebot, die der HERR den Söhnen Jakobs geboten hatte, dem er den Namen Israel gab.

Erklärung

Dies war kein Schrecken oder Angst wie bei dem Sturm, dies war eine Gottesfurcht, ein Erkennen wen sie da vor sich haben. Eine positive Furcht über die Macht und Gewalt Jesu als jemand, der sogar den Wellen gebieten kann. Aber Jesus sagt: „Habt keine Angst“, weil Jesus diese Macht nie ausnützen würde um Böses zu tun. 

- Fischen und Menschen Fischen

Fischen

Der Fischfang war ein Schwerer und auch gefährlicher Beruf weil auf dem See Genezareth oft schwere Stürme ganz plötzlich auftraten. Gefischt wurde meist mit Netzen oder mit der Angel.

Menschen Fischen

Menschen zu Jesus führen, mit fangen ist nicht das gewaltsamme gemeint wie man es verstehen könnte, sondern eher der Einsatz den die Fischer bringen, denn die entscheidung liegt bei den Menschen selber. Aber diesen Vergleich verstanden die Fischer, deshalb benutzt Jesus diesen Vergleich

9.2 Inhaltliche Aspekte

- Evangelistischer Teil

Jesus ruft zur Nachfolge auf. Wir sollen ihm folgen, auch wenn es so scheint, als ob wir alles verlieren würden.

- Anweisung für Christen in einer Gemeinde

Jesus hat uns den Auftrag gegeben, dass wir Menschen fischen sollen und uns nicht nur um uns drehen sollen.

- Lehrmeinung

Jesus als der vollmächtige über alle Naturgewalten.

- seelsorgerisch

Jesus weiß, was du brauchst und er wird es dir geben (Jesus gab auch den Fischern zu essen, weil sie nachts nichts gefangen hatten). Du musst keine Angst vor Jesus haben.

 

 

10 Skopus

Vers 11

  • Da zogen sie die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten Jesus

Jesus nachzufolgen und alles liegen zu lassen, wenn er einen Menschen ruft.

Vers 8

  • Als Simon Petrus das sah, warf er sich vor Jesus nieder und bat: „Herr, geh fort von mir! Ich bin ein sündiger Mensch“!

Zu erkennen wer Jesus ist und zu erkennen, dass ich ein verlorener Mensch bin, wenn Jesus nicht in meinem Leben ist und ihm nachzufolgen.

11 Anwendung

11.1 Ursprüngliche Anwendung

  • Dass man Jesus vertrauen kann und dass er glaubhaft ist.
  • Dass Jesus Macht hat und sich über natürliche Grenzen hinwegsetzen kann.
  • Dass Jesus Menschen beruft.
  • Dass Jesus Menschen rettet.
  • Menschen für Jesus zu gewinnen.

11.2 Unterschiede zwischen heute und damals

  • Jesus redete zu Fischern, was die Wenigsten von uns heute sind.
  • Die Menschen warteten auf einen Messias. Wir wissen, dass Jesus der verheißene Messias ist.
  • Simon fiel vor Jesus nieder als er erkannte wer Jesus ist und dass er ein sündiger Mensch ist. Simon stand direkt vor Jesus.
  • Die Menschen wussten was es heißt zu fischen.

11.3 Die Brücke zu heute

Dass die Menschen damals Fischer waren, ist wohl recht leicht zu überwinden. Da die meisten Menschen einen Beruf haben oder in der Schule sind und die Männer damals Fischer waren, macht es keinen großen Unterschied. Also kann man es heute auf unsere Berufe beziehen. Und das Abmühen, so dass nichts dabei heraus kommt, ist bei uns teilweise auch so.

Genau so beim Verständnis vom Netze einholen oder Boote an Land ziehen. Das kann man alles auf einen anderen Beruf beziehen.

Dass wir nicht mehr direkt vor Jesus stehen können ist ja nur körperlich der Fall. Denn im Geiste stehen wir direkt vor Jesus und reden auch mit ihm.

Dass wir Menschen fischen sollen das gilt nach wie vor, nur dass die Fischer es wohl besser verstanden haben, was das Fischen für eine Arbeit ist.

11.4 Theologischer Grundsatz, Anwendung auf unser Leben

Der Theologische Grundsatz

Gott ruft uns in seine Nachfolge, wir müssen keine Angst vor ihm haben. Aber es gilt, unser Leben aufzugeben wenn er ruft. Was nicht negativ zu verstehen ist.

Anwendung auf unser Leben

Wenn Jesus uns in seine Nachfolge gerufen hat und wir ihm folgen wollen, dann gilt es oft, etwas aufzugeben. Das, an was wir uns gewöhnt haben, das, was unser Leben ist. Und das alles, um für ihn Menschen zu fischen, wozu Jesus uns ruft.

Der Bibeltext   - fordert uns heraus, Jesus zu folgen.

                        - fordert uns auf, evangelistisch tätig zu werden.

                       

12 Gliederung einer Predigt

12.1 evangelistisch

Textthema

Predigtthema/ Jesus will dich retten

Verse 1-3

Alltag im Leben bei den Fischern

Punkt 1 oder Einleitung

Besteht dein Leben auch nur aus den Mühen des Lebens?

Verse 3-9

- Jesus spricht mit Simon

- Simon hört auf Jesus und tut, was er sagt, vertraut ihm

- das Vertrauen wird mit dem einem großen Fang belohnt

Punkt 2 oder Hauptteil

- So wie Jesus den Simon gerufen hat, so ruft er dich auch heute

- Vertraue Jesus und du wirst nicht mehr in dem Trott und der Sinnlosigkeit des Alltags verweilen müssen

- Simon erkennt, wer Jesus ist und dass er ein sündiger Mensch ist

- Erkenne auch du, wie dein Leben vor Jesus aussieht und dass du mit deiner Schuld nicht vor ihm bestehen kannst

Vers 10-11

- Jesus sagt zu Simon: Hab keine Angst

Punkt 3 oder Schluss

- Jesus sagt auch zu dir, hab keine Angst. Er liebt dich, will dich nicht verurteilen, sondern dir Sinn und Hoffnung in deinem Leben geben.

- Simon lässt alles stehen und liegen und folgt Jesus nach

- Du musst nicht alles stehen und liegen lassen, um Jesus nachzufolgen, aber Jesus möchte, dass du ihm nachfolgst und dafür musst du früher oder später dein Leben ändern. Aber habe keine Angst, Jesus liebt dich und wird dir helfen.

12.2 lehrmäßig

Textthema

Predigtthema/  Wie die Umstände damals waren

Verse 1-5

die Fischer

Punkt 1

Die Fischer waren Menschen, die hart arbeiten mussten, dafür aber wenig verdienten. Man kann annehmen, dass sie oft raue Kerle waren. 

die Fischerei

Man fischte nachts und nicht tagsüber, weil man tags keine Fische fängt. Morgens flickte man Netze und reparierte die Boote.

weil du es sagst

Simons Vertrauen in Jesus ist da. Wie oben gesagt, fing man tagsüber keine Fische.

Verse 6-9

Die vielen Fische im Netz und die Erkenntnis des Simon 

Punkt 2

Dass sie tagsüber Fische gefangen haben ist für die Fischer ein Wunder, weil es allem widerspricht, was sie kennen. Und darauf hin erkennen sie dann auch, dass Jesus kein „normaler“ Mensch ist.

die Furcht des Simon

Es ist keine menschliche Angst wie vor einem Gewitter oder einer schweren Krankheit, sondern die Erfurcht vor der Macht und Herrlichkeit Gottes, die er in Jesus sieht.

Verse 10-11

Simon ließ alles zurück und folgte Jesus nach

Punkt 3

Simon ließ nicht nur seine Familie, seinen Beruf und Freunde zurück. Er verließ alles, was er kannte, sein gesamtes Umfeld, seinen Beruf. Er wusste nicht einmal, was vor ihm lag, seine Zukunft war ungewiss.

der Zuspruch an Simon: Hab keine Angst

Als Simon erkannte, dass er ein sündiger Mensch ist, fürchtete er sich vor der Größe und der Heiligkeit Jesu. Dieser sagt ihm aber, dass er davor keine Angst haben müsse. Wahrscheinlich meinte er aber auch, er brauche keine Angst vor der Zukunft zu haben, die ja so ungewiss war.

12.3 seelsorgerisch

Textthema

Predigtthema/ Jesus ruft dich mit Namen

Verse 1-4

Jesus redet mit Simon

Punkt 1 oder Einleitung

Jesus sagt nicht: „Hey du da, fahr mich mal eben kurz raus. Wie heißt du?“ Nein, Jesus nennt Simon beim Namen. Und das tut er auch bei dir. Jesus spricht dich direkt an.

Verse 5-7

Simon hatte die ganze Nacht nichts gefangen. Jesus weiß um seine Not.

Punkt 2 oder Einleitung 2

Jesus kennt auch deine Not, weiß, wo du leer oder verzweifelt bist. Und er lässt dich nicht los, kennt dein Problem und hat auch schon die Lösung dafür.

Verse 10-11

Jesus sagt zu Simon: Habe kein Angst, ich will dich (…) machen

Punkt 3 oder Hauptteil

Das sagt Jesus auch zu dir. Du musst keine Angst haben, wenn Jesus bei dir ist. Jesus will dich ausfüllen und dir Sinn geben, aber lass es Jesus machen und versuch nicht, selber deine Netze zu füllen.

Verse 8-9

Simon fällt vor Jesus nieder

Punkt 4 oder Schluss

Gib du auch Jesus die Ehre und siehe, wie mächtig und herrlich er ist. Das Kind dieses Gottes darfst du sein.

12.4 Mein Jugendkreis/ Teenager.

Text mit ihnen lesen und dann anhand von Fragen bearbeiten. 

Textthema

 

Predigtthema / Es lohnt sich, oder etwa nicht?

Verse 1-5

- Vers 5

- Vers 5

Fragen

- Würdest du es tun, wenn Jesus etwas scheinbar Unmögliches von dir verlangt, „nur“ weil Jesus es sagt?

- Wo mühst du dich vergebens ab?

Verse 6-10

- Vers 7

- Vers 8

Fragen

- Hast du so etwas schon einmal erlebt, dass etwas, das aus menschlicher Sicht nicht möglich ist, doch funktionierte?

- Wie würdest du dein Verhältnis gegenüber Jesus betrachten oder wie siehst du ihn?

Vers 11

- Vers 11

Fragen

- Wärst du bereit, alles aufzugeben und Jesus zu folgen?

- Was behindert dich (nicht) daran, Jesu zu folgen?

 

 

 

  1. Gewinn, Segen durch die Exegese

Ein Gewinn ist auf jeden Fall das bessere Testverständnis und das Üben einer Exegese.

Darüber hinaus kann ich aber auch ganz ehrlich sagen, dass ich vor allem bei den Predigtvorbereitungen und der Brücke zu heute nochmals ins Nachdenken gekommen bin, wie das bei mir denn aussieht. Da kamen mir zum Beispiel folgende Fragen: „Würde ich dann tatsächlich alles verlassen?“ oder „Vertraue ich Jesus?“ oder „Traue ich es ihm überhaupt zu, dass er Wunder tun kann?“. Diese Fragen konnte ich mir mit einem deutlichen „ja“ beantworten, blicke ich zurück auf mein Leben, wo ich ihn schon überall erlebt habe.

Was mir auch noch so richtig eindrücklich wurde ist, dass Jesus mich meint, mich ganz persönlich und nicht die anderen, denen ich dann vielleicht predigen werde. Auch ich soll ihm vertrauen, nachfolgen und Menschen fischen.

  1. Bild vom See Genezareth

Bild aus Elbiwin Kompakt Cd-rom , Lexikon zur Bibel, 2001 R.Brockhaus Verlag, Wuppertal


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