Hauptmenü

  • Der oder das Schütz sind elektrisch betätigte Schalter, die zum Steuern von elektrischen Anlagen, zum Trennen von unterschiedlichen Spannungen und zum Schalten von großen Lasten verwendet werden. 

Schuetz und Schuetschaltungen

 

Ein Schütz kennt zwei Schaltstellungen. Ein und aus oder anders gesagt: Geschlossen und geöffnet. Damit gibt es eine 0 und eine 1. Und woher kennen wir das? Genau von den Computern. Tatsächlich wurde der erste funktionsfähige Digitalrechner, der Z3 von Herr Zuse, mit Relais gebaut. Ein Schütz ist nichts anderes als Relais nur etwas "größer".

Mit Schützen könnte man also theoretisch einen Computer bauen, da er 0 und 1 an- und ausspeichern kann. Genau deshalb ist er der idealen Helfer in der Steuerungs- und Schalttechnik. Schaut man sich einen Schaltplan an, sind das tatsächlich kleine Computerprogramme, die den verschieden Geräten "sagen" wann sie was zu tun haben.

P1010369

Auf diesen Seiten möchte ich euch dieses moderne Wunder etwas näher bringen. Wie er funktioniert und aufgebaut ist, was er kann, was er nicht kann und welche Grundschaltungen es gibt. Außerdem möchte ich Herrn Schöntal helfen, mithilfe einer Schützschaltung, ein kleines "Programm" zu schreiben, das sein Garagentor selbstständig öffnet und wieder schließt.

 

Schuetze im Schaltschrank

 

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Schützen: Den Leistungsschützen und den Hilfsschützen. Die Leistungschütze schalten elektrische Lasten wie einen Motor. Die Hilfschütze sorgen dafür, dass das "Programm", das im Schaltplan steht abläuft und Lampen den Zustand des Programms anzeigen. Die Leistungskontakte sind an den einstelligen Zahlen erkennbar 1,2,3 usw. Die Hilfskontakte sind an den zweistelligen Zahlen erkennbar, wie 21/22 für einen Öffner oder 13/14 für einen Schließer. Damit es zu keinen Verwechslungen kommt, werden alle Schütze bezeichnet und das "Programm" in einem Schaltplan abgebildet.

 

Suchen